Energiewende und ökologischer Wandel: Was ist das?

Der Klimawandel, das Verschwinden der Biodiversität und die Ausschöpfung der natürlichen Ressourcen, die Verringerung des Energieverbrauchs, die Begrenzung der Treibhausgasemissionen ... Es gibt viele ökologische Herausforderungen, denen sich die Welt stellen muss. Der Begriff „ökologischer Wandel“ fasst eine Reihe von Grundsätzen und Praktiken zusammen, die alle darauf abzielen, unser Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell nachhaltig und mit weniger CO2-Verbrauch umzugestalten und so auf diese Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu reagieren.

Die Energiewende ist ein Hauptbestandteil des ökologischen Wandels, da sehr viele Aktivitäten der Menschen mit Energie zusammenhängen. Angesichts der bestehenden Entwicklungsmodelle und der Tatsache, dass wir uns sehr lange nicht um die Grenzen unseres Planeten gekümmert haben, stehen uns ökologische Katastrophen bevor und eine Neuausrichtung der Produktionsmethoden und des Konsums ist lebensnotwendig geworden. Das Konzept des Wandels sieht daher eine Übergangsphase für die Umwandlung der Wirtschaft zu einem Energiesystem vor, das sich effizient auf erneuerbare Energien stützt.

Warum ist
der Wandel
heute
möglich?

Der für die Bekämpfung der globalen Erwärmung notwendige Wandel ist heute realisierbar. Tatsächlich wurden viele Hindernisse aus dem Weg geräumt, sodass eine Umformung unserer Wirtschaftssysteme möglich wird.

Die Bevölkerung ist sich der Dringlichkeit in Bezug auf das Klima bereits bewusst – laut einer Umfrage des BVA-Instituts ist dieser Punkt bereits heute die vorrangige Sorge von 47 % aller Europäer. Da der politische Wille mit dem Willen der Bürger einhergeht, wird der energiepolitische und ökologische Wandel in Sanierungs- und Entwicklungspläne aufgenommen – vor allem in der Europäischen Union, in China und in den USA. Die Europäische Union nimmt weltweit eine Vorreiterrolle ein und plant, zwischen 2021 und 2027 mindestens 25 % der jährlichen Haushaltsmittel in die Energiewende und den ökologischen Wandel zu investieren. Gleichzeitig hat das Europaparlament in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern an der Entwicklung einer Taxonomie, neuer Gesetze zu nachhaltigen Geldanlagen gearbeitet, die es ermöglicht, Kapital in „Öko-Aktivitäten“ umzusteuern.

Andererseits veranlasst die Energiewende Unternehmen zur Erneuerung, zur Entwicklung neuer Modelle für Innovationen und zur Schaffung von Energie-Dienstleistungen, die den Erwartungen und den ökologischen Herausforderungen entsprechen.

Die vier Ziele
der Energiewende und
des ökologischen Wandels

Besserer

Konsum


Energiesparen

Weniger fossile Brennstoffe, weniger Verkehr, mehr thermischer Komfort, mehr Effizienz in der Industrie.

Andere

Produktion


Umweltschutz

Mehr lokale Ressourcen, mehr erneuerbare Energien, weniger Abfälle

Neustart

der Wirtschaft


Schaffung von Arbeitsplätzen

der Zukunft

Neue Berufe auf mittlere und lange Sicht.

Finanzierung

von Innovationen


Andere Formen

des Sparens

Sparen als zusätzliche Finanzierungsquelle für Projekte, die die Energiewende und den ökologischen Wandel unterstützen.

Warum in die Energiewende und den ökologischen Wandel investieren?

Eine Investition in die Energiewende und den ökologischen Wandel ist ein Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel. So können Sparer ihre Einlagen in Fonds anlegen, die diese Ziele ins Zentrum ihres Investitionsprozesses stellen. Es geht darum, in der Bekämpfung des Klimawandels aktive Organisationen dadurch zu unterstützen, dass Mittel in ihre Projekte umgeleitet werden.

Diejenigen, die aktiv an diesem Wandel arbeiten, sind in den in der europäischen Taxonomie aufgelisteten Branchen tätig: saubere Transportmittel, erneuerbare Energien, Abfallmanagement, ökologische Verwaltung natürlicher Ressourcen. Viele Tätigkeitsfelder und viele Anlagemöglichkeiten: Nach unserer Einschätzung bieten sie auch sehr interessante Wachstumschancen.

Erfolg
versprechende
Themen

Anlagethemen im Zusammenhang mit sauberer Energie und der Umwelt gibt es sehr viele. Sie sind ein Zeichen für ein dynamisches Innovationsumfeld, das für den Kampf gegen den Klimawandel erforderlich ist. Mit einer Investition in diese Themen begleiten Anleger die Marktführer in diesen sich entwickelnden Märkten, in denen sich einige Teilnehmer durch ihre Technologie, ihr Wissen und ihre Innovationskraft von anderen abheben.

Schließlich haben schon Joseph Stiglitz und die Universität Oxford nachgewiesen, dass eine Investition in den Wandel die beste Möglichkeit für einen Neubeginn unserer Wirtschaft und mittel- bis langfristig die Schaffung von Arbeitsplätzen ist.*

*Quelle: Oxford University - Will COVID fiscal recovery packages accelerate progress on climate change, Prof Nicholas Stern, Prof Joseph Stiglitz and Dimitri Zenghelis.

Wie kann man in die Energiewende
und den ökologischen Wandel investieren?

Um in die Energiewende und den ökologischen Wandel zu investieren, muss man zunächst einen Fonds auswählen, der mit einem nationalen Label ausgezeichnet wurde, wie dem französischen Greenfin-label, dem deutschen FNG-Label oder dem österreichischen Umweltzeichen. Dieses von einzelnen Staaten geschaffenen Labels garantieren die Transparenz von Finanzprodukten und deren Engagement für die Umwelt. Mit diesen Label werden grüne Fonds ausgezeichnet, es wird somit zu einem Erkennungsmerkmal für Finanzprofis und Sparer.

Um den Anlegern eine Beteiligung an der Wachstumsdynamik zu ermöglichen, die sich aus der Energiewende und dem ökologischen Wandel ergibt, haben wir eine Strategie konzipiert, die sich auf Unternehmen konzentriert, die im Bereich Ökologie tätig und in der europäischen Taxonomie aufgeführt sind (insbesondere unter striktem Ausschluss von fossilen Brennstoffen und Kernenergie). Außerdem verfolgen sie aktiv Maßnahmen zum Klimaschutz (indem sie ambitionierte und kohärente Ziele für die Senkung von Treibhausgasemissionen vorlegen, um die globale Erwärmung unter 2 °C zu halten).

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